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Schadstoffe im Trinkwasser: Was Labortests wirklich zeigen
Du öffnest den Hahn, füllst ein Glas und trinkst. Kein Gedanke daran, was auf dem Weg vom Wasserwerk bis in deine Küche noch passiert sein könnte. Oder du greifst zur Mineralwasserflasche, weil „natürlich” und „rein” auf dem Etikett stehen. In beiden Fällen verlässt du dich auf ein Versprechen, das du nie selbst überprüft hast.
Genau das haben wir für unseren earthfilter getan – nicht mit Marketing-Aussagen, sondern mit unabhängigen Laboranalysen. Das Labor Dr. Pötsch in Großwarasdorf (Österreich) hat den Filter zwischen Januar und Juli 2026 auf Bakterien, Parasiten, Mikroplastik, Chlor, Schwermetalle und Arzneimittelrückstände getestet. Die Prüfberichte zeigen zwei Dinge gleichzeitig: wie leistungsfähig die eigene Filtration sein kann – und wie viele Lücken zwischen dem, was gesetzlich reguliert ist, und dem, was tatsächlich im Wasser landet, klaffen.
Dieser Beitrag fasst die Testergebnisse zusammen – inklusive der unbequemen Fußnoten, die in den Laborberichten stehen, aber selten zitiert werden.
Auf einen Blick – die Testergebnisse im Überblick
- Mikroplastik: 99,99 % Rückhaltung
- Chlor: >99 % Reduktion
- Schwermetalle: bis 99,90 % Reduktion
- Arzneimittelrückstände: bis 99,76 % Reduktion
- Bakterien (E. coli): 100 % Rückhaltung
- Parasiten, Pollen & weitere Partikel: 100 % Rückhaltung
Warum „geprüftes“ Wasser nicht automatisch schadstofffrei ist
Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gilt zurecht als eines der strengsten Regelwerke Europas. Das Problem liegt nicht in den Grenzwerten selbst, sondern darin, wo sie gemessen werden – und wo nicht.
Die Verantwortung endet am Wasserzähler
Wasserversorger sind für die Wasserqualität bis zur Übergabestelle verantwortlich, in der Regel der Wasserzähler. Alles, was danach passiert – in den Rohren deines Hauses, an alten Armaturen, in Wasser, das über Nacht in der Leitung steht – fällt in deine eigene Verantwortung als Eigentümer:in, nicht mehr in die des Versorgers (Quelle: Haufe).
Aus dem Prüfbericht 26/533/5M
„Kupfer im Trinkwasser betrifft die größten Teile der Bevölkerung, da in den meisten Häusern Kupferleitungen verlegt sind […] Nickel taucht gewöhnlich im Trinkwasser nicht auf. Wenn doch Nickel in Ihrer Wasserprobe gefunden wird, stammt es mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Wasserhahn […] Wenn zuviel Chrom in Ihrer Wasserprobe gefunden wird, stammt es mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Wasserhahn.“
Genau diese Metalle – Kupfer, Nickel, Chrom, Zink – testet dein Wasserversorger gar nicht, weil sie erst hinter dem Wasserzähler entstehen. Deine amtliche Wasserqualitätsauskunft sagt darüber nichts aus.
Für Arzneimittelrückstände gibt es keinen verbindlichen Grenzwert
Das ist der Punkt, der die meisten Menschen überrascht: Für Arzneimittelrückstände, Hormone und viele Antibiotika existiert kein gesetzlicher Grenzwert in der deutschen Trinkwasserverordnung. Sie gehören schlicht nicht zum routinemäßigen Prüfprogramm der Wasserversorger und Gesundheitsämter. Das Umweltbundesamt empfiehlt lediglich einen vorsorglichen Orientierungswert (GOW) von 0,1 µg/l je Einzelstoff – eine Empfehlung, keine Pflicht. Bereits 414 Wirkstoffe wurden in der Umwelt und damit potenziell auch im Trinkwasser nachgewiesen. Kontrolliert wird meist nur risikobasiert, etwa in Einzugsgebieten mit Kliniken oder intensiver Tierhaltung.
Aus dem Prüfbericht 26/532/6M
„Durch den jährlichen Verbrauch von ca. 30.000 t Arzneimitteln allein in Deutschland […] lassen sich solche Verbindungen in Gewässern in immer höheren Konzentrationen nachweisen […] werden in Kläranlagen teilweise nur unzureichend abgebaut.“
Mineralwasser ist keine automatische Alternative
Wer deshalb komplett auf Flaschenwasser umsteigt, tauscht ein Vertrauensproblem gegen ein anderes. Eine vielzitierte Untersuchung von Columbia University und Rutgers University fand in gängigen Mineralwassermarken aus Plastikflaschen durchschnittlich rund 240.000 Mikro- und Nanoplastikpartikel pro Liter, in Einzelproben bis zu 400.000. Auch unabhängige Öko-Test-Analysen fanden in einzelnen PET-Einwegflaschen bis zu 500.000 Partikel pro Liter – bei Mehrwegflaschen deutlich weniger, aber nicht null. Das Etikett „rein aus der Quelle“ sagt nichts darüber aus, was auf dem Weg durch die Abfüllanlage noch dazukommt.
Zwischenfazit
Weder das staatlich regulierte Leitungswasser noch das als „natürlich“ beworbene Mineralwasser ist automatisch frei von Schadstoffen. Beide Systeme haben blinde Flecken – nur an unterschiedlichen Stellen. Eine Filtration direkt am Wasserhahn, deren Wirksamkeit sich unabhängig überprüfen lässt, schließt genau diese Lücke.
Wie der earthfilter aufgebaut ist: Keramik allein reicht nicht
Der Keramikfilter aus Ton und kolloidalem Silber – das zentrale Element des earthfilter – übernimmt die mechanische und biologische Filtration: Er hält alles zurück, was größer ist als seine Poren – Bakterien, Parasiten, Sand, Mikroplastik. Das funktioniert zuverlässig und praktisch ohne Verschleiß, weil es sich um eine rein physikalische Barriere handelt.
Chlor, gelöste Schwermetalle und Arzneimittelrückstände liegen im Wasser aber nicht als Partikel vor, sondern molekular gelöst – viel kleiner als selbst die feinste Keramikpore. Ein Sieb, egal wie fein, kann sie deshalb nicht zurückhalten. Genau deshalb kombinieren wir den Keramikfilter mit weiteren Filtermaterialien: Aktivkohle bindet Chlor und organische Verbindungen wie Medikamentenrückstände an ihrer riesigen inneren Oberfläche (Adsorption), Zeolithe binden Schwermetall-Ionen durch Ionenaustausch, und Chlorine- sowie MPH/Alkalin-Kugeln wirken zusätzlich stabilisierend auf Geschmack und pH-Wert.
Diese Bindungskapazität ist allerdings endlich. Jedes Korn Aktivkohle oder Zeolith hat eine begrenzte Anzahl an Bindungsstellen. Sind sie belegt, ist das Material gesättigt – es nimmt keine neuen Schadstoffe mehr auf und kann im schlimmsten Fall zuvor gebundene Stoffe sogar wieder abgeben. Deshalb wechselst du die Filterkugeln am besten alle drei Monate: Nur so bleibt die im Labor gemessene Filterleistung dauerhaft erhalten.
Faustregel
Filterkugeln (Aktivkohle, Zeolith, Chlorine, MPH/Alkalin) alle drei Monate wechseln. Der Keramikfilter selbst hält deutlich länger, da er rein mechanisch filtert und sich nicht „sättigt“ wie die chemischen Medien.
Der earthfilter im Labortest: die Ergebnisse im Überblick
Sieben Prüfberichte, ein Ziel: zeigen, was der earthfilter unter Laborbedingungen tatsächlich zurückhält. Die Tests zu Chlor, Schwermetallen und Arzneimittelrückständen wurden mit den zusätzlichen Filterkugeln durchgeführt, die Tests zu Bakterien, Parasiten und Mikroplastik mit dem Keramikfilter allein. Wir weisen das bei jedem Ergebnis aus.
1 · Bakterien: 100 % Rückhaltung von E. coli
Im Prüfbericht 26/527/2M wurde Trinkwasser gezielt mit Escherichia coli in drei Konzentrationen dotiert und durch den Keramikfilter geleitet.
| Probe | Vor Filter | Nach Filter | Grenzwert (TWVO) |
|---|---|---|---|
| 527-1344/1 | 2.450 KBE/100 ml | 0 KBE/100 ml | 0 KBE/100 ml |
| 527-1344/2 | 500 KBE/100 ml | 0 KBE/100 ml | 0 KBE/100 ml |
| 527-1344/3 | 100 KBE/100 ml | 0 KBE/100 ml | 0 KBE/100 ml |
Das Filtrat war in allen drei Fällen frei von nachweisbaren E. coli-Bakterien – unabhängig von der ursprünglichen Belastung.
2 · Parasiten, Pollen, Algen, Cyanobakterien und Insekten: durchweg 100 %
Prüfbericht 26/527/4M untersuchte das Rückhaltevermögen anhand der gemessenen Porengrößenverteilung (Ø 0,9 µm, maximal gemessen 1,2 µm, Nachweisgrenze 0,1 µm, ermittelt nach ASTM F316).
| Kategorie | Partikelgröße | Retentionsrate |
|---|---|---|
| Giardia lamblia | 5–10 µm | 100,00 % |
| Cryptosporidium | 4–6 µm | 100,00 % |
| Entamoeba histolytica | 10–50 µm | 100,00 % |
| Pollen (Gräser, Sträucher, Birke, Erle u. a.) | 14–50 µm | 100,00 % |
| Algen (Kiesel-, Grün-, Rotalgen) | 2–2.000 µm | 100,00 % |
| Cyanobakterien (Microcystis u. a.) | 2,5–60 µm | 100,00 % |
| Insekteneier und -larven | 500–1.500 µm | 100,00 % |
| Sand | 60–2.000 µm | 100,00 % |
| Schluff | 2–60 µm | 100,00 % |
| Tone | 0,1–2 µm | 90,10 % |
Interessant ist die letzte Zeile: Bei sehr feinen Tonpartikeln unter 0,1 µm – kleiner als die kleinste gemessene Pore – räumt das Labor eine Restdurchlässigkeit ein. Genau diese Transparenz macht die 100 %-Werte an anderer Stelle glaubwürdig.
3 · Mikroplastik: 99,99 % Rückhaltung
Basierend auf derselben Porengrößenanalyse (26/527/3M) berechnete das Labor die statistische Rückhalterate für Mikroplastikpartikel im Größenbereich von 1 bis 5.000 µm – der von der Definition des Umweltbundesamts abgedeckten Spanne. Zur Einordnung: Genau in diesem Größenbereich bewegen sich auch die Partikel, die in Mineralwasser aus Plastikflaschen nachgewiesen wurden.
4 · Chlor: über 99 % Reduktion
Für den Test mit den zusätzlichen Filterkugeln (26/531/7M) wurde 1 Liter Leitungswasser mit einer Chlorstandardlösung dotiert.
| Parameter | Standard | Nach Filter | Grenzwert | Reduktion |
|---|---|---|---|---|
| Chlor, frei | 6,00 mg/L | 0,05 mg/L | 0,30 mg/L | 99,17 % |
| Chlor, gesamt | 5,00 mg/L | 0,04 mg/L | 0,30 mg/L | 99,20 % |
Zur Einordnung aus dem Prüfbericht: Der zulässige Grenzwert für freies Chlor am Zapfhahn liegt in Deutschland und Österreich bei maximal 0,3 mg/l, die WHO nennt einen Richtwert von bis zu 5 mg/l, die US-Umweltschutzbehörde 4 mg/l. Ab etwa 0,6 mg/l wird Chlor geschmacklich wahrnehmbar.
5 · Arzneimittelrückstände: 80–99,75 % Reduktion
Hier wird es besonders relevant – denn für diese Stoffgruppe existiert, wie oben beschrieben, gar kein gesetzlicher Grenzwert. Für den Test (26/532/6M) wurde 1 Liter Leitungswasser mit einer Standardlösung (1 µg/L je Substanz) dotiert.
| Gruppe | Wirkstoff | Reduktion |
|---|---|---|
| Analgetika | Diclofenac | 86,70 % |
| Analgetika | Ibuprofen | 90,00 % |
| Antibiotika | Clarithromycin | 99,75 % |
| Antibiotika | Erythromycin | 99,75 % |
| Antibiotika | Roxithromycin | 99,75 % |
| Antibiotika | Sulfamethazin | 80,50 % |
| Antibiotika | Sulfamethoxazol | 80,80 % |
| Antibiotika | Trimethoprim | 99,75 % |
| Antikonvulsiva | Carbamazepin | 90,64 % |
| Antikonvulsiva | Metformin | 98,46 % |
| Hormone | Estron | 99,00 % |
| Hormone | 17β-Estradiol | 99,00 % |
| Hormone | 17α-Ethinylestradiol | 99,75 % |
Aus dem Prüfbericht 26/532/6M
„Carbamazepin wird zur Behandlung von Epilepsien eingesetzt. Da es durch Kläranlagen kaum bzw. nur unzureichend entfernt wird, wird es häufig in Kläranlagenausläufen und Flüssen nachgewiesen […] Ibuprofen gehört weltweit zu den am häufigsten nachgewiesenen Arzneimittelrückständen in Gewässern […] Rückstände finden sich regelmäßig im Abwasser, in Flüssen, Seen, im Klärschlamm und im Grund- oder Trinkwasser.“
6 · Schwermetalle: 87–99,9 % Reduktion
Auch hier wurde 1 Liter Leitungswasser mit einer Schwermetall-Standardlösung dotiert und durch den earthfilter mit weiteren Filtermaterialien gefiltert (26/533/5M).
| Metall | Ausgangswert | Nach Filter | Grenzwert | Reduktion |
|---|---|---|---|---|
| Eisen | 2,00 mg/L | 0,00807 mg/L | 0,20 mg/L | 99,60 % |
| Aluminium | 2,00 mg/L | 0,0732 mg/L | 0,20 mg/L | 96,34 % |
| Arsen | 0,10 mg/L | 0,000866 mg/L | 0,01 mg/L | 99,13 % |
| Kupfer | 4,00 mg/L | 0,0125 mg/L | 2,00 mg/L | 99,69 % |
| Nickel | 0,20 mg/L | 0,0260 mg/L | 0,02 mg/L | 87,00 % |
| Blei | 0,10 mg/L | < 0,000902 mg/L | 0,01 mg/L | > 99,10 % |
| Chrom | 0,25 mg/L | 0,000562 mg/L | 0,025 mg/L | 99,78 % |
| Quecksilber | 0,01 mg/L | 0,000137 mg/L | 0,001 mg/L | 98,63 % |
| Selen | 0,10 mg/L | 0,0130 mg/L | 0,01 mg/L | 87,00 % |
| Zink | 1,00 mg/L | 0,0259 mg/L | 0,10 mg/L | 97,41 % |
| Uran | 0,10 mg/L | < 0,000104 mg/L | 0,01 mg/L | > 99,90 % |
Bemerkenswert: Genau die Metalle, die laut Laborbemerkung typischerweise aus der eigenen Hausinstallation stammen – Kupfer, Nickel, Chrom, Zink – werden hier zuverlässig entfernt. Das schließt die Lücke, die die amtliche Wasserkontrolle systembedingt offenlässt.
7 · Materialsicherheit: Der Filter selbst gibt nichts Schädliches ab
Ein guter Filter nützt nichts, wenn er selbst zur Schadstoffquelle wird. Deshalb wurde das Keramikmaterial nach EG-Verordnung Nr. 1935/2004 (Lebensmittelkontaktmaterialien) auf Blei- und Cadmiumlässigkeit geprüft (26/527/1M):
| Parameter | Messwert | Grenzwert |
|---|---|---|
| Blei | 0,038 mg/l | 5,0 mg/l |
| Cadmium | < 0,0025 mg/l | 0,3 mg/l |
Beide Werte liegen weit unter den Grenzwerten der EU-Verordnung für Keramikgegenstände mit Lebensmittelkontakt.
Leitungswasser, Mineralwasser oder Wasserfilter: der ehrliche Vergleich
| Kriterium | Leitungswasser | Mineralwasser (Flasche) | earthfilter nach Hahn |
|---|---|---|---|
| Bakterienkontrolle | Ja, bis zum Wasserzähler | Ja, ab Quelle | Laborgeprüft bis 0 KBE/100 ml |
| Kontrolle der Hausinstallation | Nein – Eigentümerverantwortung | Entfällt | Ja, filtert am Point of Use |
| Grenzwert Arzneimittelrückstände | Kein verbindlicher Grenzwert | Kein verbindlicher Grenzwert | Geprüfte Reduktion 80–99,75 % |
| Mikroplastik | Nicht routinemäßig geprüft | Teils erheblich nachgewiesen | 99,9998 % Rückhaltung |
| Umweltbilanz | Keine Verpackung | Plastik/Glas, Transport | Wiederverwendbarer Keramikfilter |
| Eigene Überprüfbarkeit | Kaum – Vertrauen in Behörde nötig | Kaum – Vertrauen in Hersteller nötig | Prüfberichte einsehbar |
Der Punkt ist nicht, Leitungswasser zu verteufeln – das deutsche und österreichische Trinkwasser gehört im internationalen Vergleich zu den am besten kontrollierten überhaupt. Der Punkt ist: Kontrolle bis zum Wasserzähler ist nicht dasselbe wie Kontrolle bis zum Glas in deiner Hand. Und ein Etikett mit dem Wort „natürlich“ ersetzt keinen Laborbericht.
Was das für dich bedeutet
- Blindes Vertrauen ist der eigentliche Risikofaktor. Weder „der Staat prüft das schon“ noch „Mineralwasser ist naturrein“ hält einer genaueren Betrachtung stand – aus unterschiedlichen, aber real belegten Gründen.
- Die letzten Meter zählen. Ein Großteil der im Trinkwasser gefundenen Schwermetalle stammt nicht aus dem Wasserwerk, sondern aus der eigenen Hausinstallation – genau dort, wo amtliche Kontrolle endet.
- Für ganze Schadstoffgruppen fehlt bislang jede gesetzliche Regulierung. Arzneimittelrückstände sind das prominenteste Beispiel: 414 nachgewiesene Wirkstoffe in der Umwelt, aber kein verbindlicher Trinkwassergrenzwert.
Eine Filtration direkt an der Zapfstelle – mit Ergebnissen, die sich unabhängig überprüfen lassen – schließt genau diese Lücke, unabhängig davon, wie gut das Wasserwerk oder die Mineralwasserquelle tatsächlich arbeitet.
Grenzen dieser Untersuchung
Zur Einordnung, damit du die Ergebnisse richtig gewichten kannst:
- Die Porengrößenmessung weist selbst darauf hin, dass an anderen Stellen desselben Filters abweichende Werte möglich sind – die Ergebnisse beziehen sich auf die konkret geprüfte Einheit „earthfilter Nr. 21“.
- Die Laborberichte wurden im Auftrag der earthfilter GmbH erstellt. Das ist in der Branche üblich, sollte aber transparent benannt werden.
- Die Tests spiegeln kontrolliert dotierte Laborbedingungen wider, keine Langzeit-Feldmessungen über die gesamte Nutzungsdauer eines Filtereinsatzes.
Fazit: Vertrauen ist gut, ein Prüfbericht ist besser
Die sieben Prüfberichte des Labors Dr. Pötsch zeigen einen Keramik-Wasserfilter, der unter Laborbedingungen E. coli auf 0 KBE/100 ml reduziert, Parasiten und Mikroorganismen vollständig zurückhält, 99,9998 % des getesteten Mikroplastiks filtert, über 99 % des Chlors entfernt, 80–99,75 % ausgewählter Arzneimittelrückstände sowie 87–99,9 % ausgewählter Schwermetalle reduziert – und dabei selbst kein Blei oder Cadmium in relevanten Mengen abgibt.
Genauso wichtig wie diese Zahlen ist die Erkenntnis aus den Bemerkungen der Laborberichte: Weder die staatliche Trinkwasserkontrolle noch das Mineralwasserregal deckt automatisch alles ab, was in deinem Glas landen kann. Wer das nicht dem Zufall überlassen will, filtert dort, wo tatsächlich getrunken wird: am eigenen Hahn.
Alle Prüfberichte im Original
Alle sieben Original-Prüfberichte des Labors Dr. Pötsch findest du vollständig und unverändert zum Download auf unserer Startseite.
Prüfberichte ansehen →Quellen: Prüfberichte Labor Dr. Pötsch 26/527/1M–4M, 26/531/7M, 26/532/6M, 26/533/5M · Umweltbundesamt · Öko-Test · Columbia University / Rutgers University (via Overton Magazin) · Haufe
Häufig gestellte Fragen
Kurze Antworten auf die Fragen, die uns zu diesem Thema am häufigsten erreichen.
